Rund 3.000 Besucher konnte das Industriefest des Unternehmensnetzwerks Motzener Straße am 13. September anlocken. Aus Anlass des 20-jährigen Bestehens lud der Verbund zusammen mit mehr als 20 vor Ort ansässigen Unternehmen und seinen Kooperationspartnern zu einem abwechslungsreichen Fest ein, das die Firmen nutzten, um unter anderem über ihre Ausbildungsangebote zu informieren. Die Unternehmen in dem Industriegebiet bieten jährlich mehr als 100 Ausbildungsplätze in mehr als 30 Ausbildungsberufen an. IHK-Hauptgeschäftsführerin Manja Schreiner überreichte beim Industriefest eine Urkunde für die Mitgliedschaft im Bündnis für Biodiversität an das Netzwerk. bw Industriefest Erfolgreiches Netzwerktreffen In den ersten sechs Monaten 2025 sind rund sechs Millionen Gäste in die Bundeshauptstadt gereist. Sie haben 13,9 Millionen Übernachtungen gebucht. Stabil ist dabei mit 3,9 Millionen Reisenden (minus 0,3 Prozent) der Zuspruch aus dem Inland. Die Zahl der Übernachtungen deutscher Gäste sank um 1,7 Prozent. Berlin konnte damit seine Rolle als Top-Destination innerhalb Deutschlands behaupten. Allerdings sanken die Zahl der ausländischen Touristen auf 2,1 Millionen und die Zahl ihrer Übernachtungen auf 5,6 Millionen. Das ist zwar ein deutliches Minus gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 4,7 Prozent, immerhin aber entwickelten sich einzelne Märkte positiv. So stieg die Zahl der Übernachtungen von US-Gästen um 2,1 Prozent. Die meisten internationalen Übernachtungen buchten die Besucher aus dem Vereinigten Königreich, wenngleich die Zahl um 6,1 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2024 fiel. Die Auslastung der Betten lag bei 52,8 Prozent und damit geringfügig unter dem Vorjahreswert von 53,8 Prozent. bw Weniger Auslandsgäste Der Inlandstourismus erweist sich im ersten Halbjahr als stabil. US-Amerikaner zeigen stärkeres Interesse an Berlin Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (3. v. l.) und IHKHauptgeschäftsführerin Manja Schreiner auf dem Industriefest 535 Hotels, Gasthöfe und Pensionen boten Ende Juni 120.470 Betten in Berlin an. In weiteren 187 Beherbergungsstätten standen 25.602 Betten zur Verfügung. 42 Gewerbehöfe und Liegenschaften mit fast einer Mio. Quadratmetern Büro-, Gewerbe- und Produktionsflächen betreibt die GSG in Berlin. GSG Wohnraum statt Gewerbe Berlins größter Anbieter von Gewerbeflächen, die GSG, plant, derzeit leer stehende Büroflächen in Wohnraum umzuwandeln. Dazu wurden bereits konkrete Gespäche mit einem Anbieter von „Commercial Living“ geführt. Denkbar ist, dass die GSG 8.000 bis 10.000 Quadratmeter als möblierte Wohnungen für jeweils drei bis sechs Monate vermietet. Zunächst geht es um ein größeres Objekt in zentraler Kreuzberger Lage. Derzeit stehen mehr als 20 Prozent der GSGBüroflächen in Kreuzberg leer. Die Auslastung außerhalb des S-Bahn-Rings liegt bei 96,2 Prozent, während es innerhalb 84,9 sind. bw Siemens Energy Neue Zentrale in Moabit Das Architektenbüro Max Dudler wird die neue Konzernzentrale von Siemens Energy in Moabit gestalten. Die Berliner setzten sich gegen sieben konkurrierende Büros durch. Der Neubau soll 2029 fertiggestellt werden. Geplant ist auf dem Gelände an der Sickingenstraße, Ecke Wiebestraße eine Geschossfläche von 25.000 Quadratmetern. Ein Merkmal des Entwurfs sind drei gestaffelte Türme, von denen der größte mit 17 Vollgeschossen fast 70 Meter hoch sein wird. Geplant sind auch öffentlich zugängliche Restaurants. bw Kompakt | 35
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