Beim Festival der Berliner Wirtschaft ging es in diesem Jahr um Innovationen – Beispiele zeigen, wie unterschiedlich Unternehmen damit umgehen von Julia Knack Vision und Ziel weisen den Weg Berlin soll Innovations- standort Nummer eins in Europa sein: IHK-Hauptgeschäftsführerin Manja Schreiner mit den Staats- sekretären Michael Biel (M.) und Dr. Henry Marx Manja Schreiner, Hauptgeschäftsführerin der IHK Berlin, rief in ihrer Eröffnung dazu auf, den Schwung und die Inspiration des Tages mitzunehmen und Investitions- und Innovationsstaus aufzulösen. Es brauche eine Verwaltung, die sich als Ermöglicher versteht, eine Vergabe, bei der die beste Lösung gewinnt, und eine Regulatorik, die Luft zum Atmen lässt. Der Anspruch für Berlin, Innovationsstandort Nummer eins in Europa zu sein, wurde von den Staatsekretären Michael Biel (Wirtschaft) und Dr. Henry Marx (Wissenschaft und Forschung) bekräftigt. Wie Innovation konkret im unternehmerischen Alltag aussehen kann, berichtete unter anderem Geschäftsführer Leonardo Mora. Der Unternehmer führt mit earlywings als Reisever- anstalter Gruppen- wie auch individuelle Reisen durch. Mit sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern organisiert das Unternehmen jährlich Reisen für Zehntausende von Studierenden und Mitarbeitenden der Kunden. Der Bedarf nach schnelleren Prozessen hat zur Digitalisierung des Unternehmens geführt: Mithilfe eines Software-Entwicklers wurde, speziell auf das Unternehmen zugeschnitten, ein eigenes Buchungssystem programmiert. Wie können aus Ideen Innovationen werden? Diese und viele weitere Fragen wurde beim Festival der Berliner Wirtschaft am 11. September gemeinsam mit 40 Sprecherinnen und Sprechern sowie 22 Ausstellenden diskutiert und beantwortet. Insbesondere die Entwicklung einer Innovationsstrategie und passenden Unternehmenskultur sowie die Digitalisierung und Nutzung von KI wurden erörtert und beim Networking vertieft. FOTOS: IHK BERLIN/JENS AHNER AGENDA | Innovation | 14 Berliner Wirtschaft 10 | 2025
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