FOTO: IVAN EBEL/BAR PACIFICO Unternehmerinnen und Unternehmer engagieren sich Die Berliner Wirtschaft zeigt Verantwortung. Die IHK unterstützt dieses gesellschaftliche Engagement. Mehr unter: ihk.de/berlin/ nachhaltige-wirtschaft Die Gasag hat die Academy Bühnenkunstschule angeschoben und unterstützt das Projekt für Jugendliche unterschiedlichster Herkunft weiter von Holger Lunau Das Miteinander hat die Hauptrolle Academy Bühnenkunstschule Das Projekt im Internet: academy-buehnenkunstschule.de Anfang 2025 standen junge Produktionslabor- Teilnehmende für „Ich stehe still und rühre mich“ auf der Academy-Bühne Die Jugendlichen zwischen 13 und 19 Jahren kommen aus ganz Berlin, haben Lust am Tanzen, Singen und Schauspielern, stammen aus unterschiedlichen sozialen Schichten und Ländern. Seit dem Jahr 2003 bietet das Stadtteilzentrum Alte Feuerwache in Kreuzberg als anerkannter freier Träger der Jugendhilfe das Projekt Academy an. Die Bühnenkunstschule ermöglicht jährlich 45 Jugendlichen Unterricht von qualifizierten und spezialisierten Dozentinnen und Dozenten in den Disziplinen Tanz, Schauspiel und Gesang. Darüber hinaus gibt es offene Klassen und andere Angebote. Angeschoben hat das Projekt der Berliner Energieversorger Gasag. Das Unternehmen unterstützt die Arbeit mit einem „erheblichen Betrag“ pro Jahr, sagt Gasag-Pressesprecherin Ursula Luchner. Academy hat es sich zum Ziel gesetzt, das Miteinander von Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft, Kulturen und Bildungsstände zu fördern. Gemeinsam arbeiten sie an Projekten. Das sei ganz im Sinne der Unternehmensphilosophie der Gasag, wie die Pressesprecherin betont. Die jungen Leute könnten lernen, regelmäßig zu üben, unter Zeitdruck zu arbeiten und mit Erfolgen und Misserfolgen umzugehen – wichtige Grundvoraussetzungen für jede berufliche Zukunft. Durch das Miteinander bestehe neben der künstlerischen Ausbildung auch die Chance, mögliche Vorurteile abzubauen, Interesse an den Unterschieden zu entwickeln und diese als Bereicherung für den Alltag zu erleben. Interdisziplinär und experimentell Im Produktionslabor von Academy entstehen mindestens zwei Produktionen im Jahr – mit einem interdisziplinären und einem speziell künstlerischen Ansatz. Diese werden möglichst experimentell in Form und Zielsetzung entwickelt und bieten offene Entwicklungsformate für die Akteurinnen und Akteure. Dabei sind auch Kooperationen mit weiteren Partnern möglich. So gab es 2017 erstmals eine Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Berlin. Seit 2003 haben mehr als 3.750 Jugendliche am Casting teilgenommen. Das Academy-Programm durchlaufen haben mehr als 1.400 junge Menschen. Bis zum Oktober 2024 wurden in der Academy Bühnenkunstschule 53 Produktionen auf die Bühne gebracht. Insgesamt haben rund 39.000 Zuschauerinnen und Zuschauer die Produktionen gesehen. ■ SERVICE | Zu guter Letzt | 66 Berliner Wirtschaft 05 | 2025
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