IHK und Handwerkskammer würdigten den Einsatz der ehrenamtlich Tätigen – anwesend waren auch Kai Wegner und Franziska Giffey von Holger Lunau Engagiert für die Sache auch Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey. So bestand beim „Jahresauftakt des Ehrenamtes“ die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und über Erfahrungen im Alltag zu reden. „Ohne ihre Zeit, ihr Wissen und ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, würde unsere Stadt an vielen Stellen schlicht nicht funktionieren“, würdigte IHK-Präsident Sebastian Stietzel die Ehrenamtlichen. Dieses starke Miteinander könne aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es in der Stadt etliche Schwachstellen und große Herausforderungen gibt, sagte Stietzel in Richtung Politik. Dazu gehörten eine leistungsfähige, digitalisierte Verwaltung, eine funktionierende Infrastruktur, eine Standortpolitik, die Berlin nach vorn bringt, und eine effiziente, international ausgerichtete Fachkräftestrategie. In diesem Zusammenhang bekräftigte Handwerkskammer-Präsidentin Carola Zarth das Ziel beider Kammern, zugewanderte Fachkräfte und Unternehmer mit Migrationshintergrund für Ehrenämter zu gewinnen. „Wir brauchen Zuversicht und Optimismus“, betonte Kai Wegner. Es helfe nichts, „alles schlecht zu reden“. Bei vielen Themen wie der Verwaltungsreform oder im Bildungsbereich sei der Senat vorangekommen. Ja, es gebe Handlungsbedarf, etwa beim Wohnungsbau oder Vergaberecht. Doch diese Probleme würden angegangen. Und er machte der Wirtschaft etwas Hoffnung, dass der Senat die Expo-Bewerbung 2035 unterstützt. Das aber nur unter der Bedingung, dass dies gemeinsam mit dem Land Brandenburg passsiert zur Weiterentwicklung der Metropolregion. ■ Kai Wegner, Regierender Bürgermeister, signalisierte eine gewisse Offenheit für die Expo 2035 in Berlin Carola Zarth, Präsidentin der Handwerkskammer, und IHK-Präsident Sebastian Stietzel dankten den Ehrenamtlichen E hrenamtliches Engagement ist in unserer Gesellschaft ein starker Eckpfeiler für ein funktionierendes Gemeinwesen. Freiwillige Helferinnen und Helfer sind überall im Einsatz, sei es im Sport, bei der Nachbarschaftshilfe, als Schöffen oder in Schulen. Oft nicht erwähnt, aber engagiert bei der Sache und dringend gebraucht sind die vielen ehrenamtlich Tätigen in der Wirtschaft. Das sind Prüferinnen und Prüfer in der Aus- und Weiterbildung, Sachverständige, Gutachter oder gewählte Vertreter in den Gremien und Fachausschüssen. Um diesen Einsatz zu würdigen, luden IHK Berlin und Handwerkskammer Berlin am 14. Januar rund 400 Frauen und Männer zu einem Empfang ins Ludwig Erhard Haus ein. Vertreten war auch der Berliner Senat, unter anderem durch den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner wie Ehrenamt Weitere Informationen und Kontakt zur IHK auf der Website unter folgendem QR-Code: FOTOS: IHK BERLIN/JENS AHNER Berliner Wirtschaft 01-02 | 2026 AGENDA | Empfang | 12
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