7 6 Ideen für die nachhaltige Wirtschaftsmetropole von morgen Funktionierende Stadt, pragmatische Stadtentwicklung und wirksame Bildung – im Sinne einer nachhaltigen Wirtschaftsmetropole Funktionierende Stadt Die Transformation zu einer nachhaltigen Metropole wird gewaltige Veränderungen mit sich bringen – und die Art, wie wir den Herausforderungen in Berlin begegnen, von Grund auf neu ausrichten. Dafür brauchen wir eine Stadt, die im besten Sinne „funktioniert“ – also deren Strukturen und Prozesse auf diese Jahrhundertaufgabe eingestellt sind. Dabei geht es natürlich zunächst um klare Aufgabenverteilungen und Verantwortung, die wir heute oft vermissen. Aber es erfordert mehr als das effiziente Miteinander von Land und Bezirken. Die nachhaltige Metropole der Zukunft braucht Transparenz von Wissen für eine nachhaltige Entwicklung. Digitalisierung ist kein Selbstzweck oder allein ökonomischen Zwängen geschuldet: die Verfügbarkeit umfangreicher Daten ist die Grundlage für nachhaltige Entscheidungen. Effizienz funktioniert nur, wenn man sich die richtigen Ziele gesetzt hat: Die Sustainable Development Goals sind ein globaler Maßstab für nachhaltige Entwicklung. Sie sollten gleichsam Richtschnur für die politischen, ökonomischen, ökologischen und sozialen Ziele Berlins sein. Andere Städte wie Amsterdam machen es vor: Mit dem Prinzip der sogenannten Donut-Ökonomie wurde ein theoretischer Ansatz zur Richtschnur erhoben, der wirtschaftliches Handeln in die notwendigen planetaren und sozialen Grenzen einbettet. Und wir brauchen eine leistungsfähige Verwaltung, die diesen Wandel gestalten kann: Durch qualifizierte Fachkräfte, ausreichend Talente für den Nachwuchs und die richtigen Formate für ein lebenslanges Lernen im Sinne der Nachhaltigkeit. Funktionierende Stadt Pragmatische Stadtentwicklung Wirksame Bildung Berlin als Wirtschaftsmetropole. Stadt der nachhaltigen Ideen und Lösungen
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